Stellenausschreibung: Unternehmen darf mehrjährige Berufserfahrung voraussetzen

Eine Stellenbeschreibung, die von Bewerbern mehrjährige Berufspraxis fordert, verstößt nicht gegen das Benachteiligungsverbot. Das hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden (Az. 1 Sa 215/14). Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, bewarb sich eine Frau bei einem IT-Unternehmen um einen … Weiterlesen


Antidiskriminierungsgesetz: Keine Entschädigung bei nicht ernsthafter Bewerbung

Wer sich massenhaft auf Stellenausschreibungen bewirbt, die diskriminierend sein können, kann keine Entschädigung daraus geltend machen. Denn demjenigen gehe es nur darum und nicht ernsthaft um die Stelle. Davon ist das Landesarbeitsgericht Hamm überzeugt und wies die Klage eines Rechtsanwalts … Weiterlesen


Recht: Änderungskündigung mit mehreren Änderungsangeboten gleichzeitig?

Ein Arbeitgeber darf in einer Änderungskündigung dem Arbeitnehmer unter Umständen gleich mehrere unterschiedliche Änderungsangebote unterbreiten, von denen sich der Arbeitnehmer dann das für ihn angenehmste aussuchen kann. Das, so der Münchner Fachanwalt für Arbeitsrecht Christoph J. Hauptvogel aus der Kanzlei … Weiterlesen


Recht: Benachteiligung wegen des Geschlechts bei einer Bewerbung

Bei einer mittelbaren Benachteiligung wegen des Geschlechts kann die besondere Benachteiligung des einen Geschlechts durch ein dem Anschein nach neutrales Kriterium mit einem Verweis auf statistische Erhebungen dargelegt werden. Die herangezogene Statistik muss aussagekräftig, das heißt für die umstrittene Fallkonstellation … Weiterlesen


Eigene AGB sind für Unternehmer unerlässlich

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) können bares Geld wert sein.  „Auch wenn bei dem Vertragsabschluss mit einem Kunden wohl niemand daran denkt, dass die Einbeziehung eigener Geschäftsbedingungen gegebenenfalls den Totalverlust der eigenen Forderung verhindern kann, sollten Unternehmer dringend besonderen Wert darauf legen, … Weiterlesen


Gericht: Tricksen bei der Zeiterfassung kostet den Job

Das Hessische Landesarbeitsgericht Frankfurt hat die fristlose Kündigung eines Mitarbeiters nach mehr als 25-jähriger Betriebszugehörigkeit bestätigt, der bei der Zeiterfassung getrickst hatte. Darauf verweist der Kölner Fachanwalt für Arbeitsrecht Frhr. Fenimore von Bredow, Vizepräsident des VDAA Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e. … Weiterlesen


Gericht: Dicke sind keine Behinderte

Führungspositionen dürfen auch nach dem äußeren Erscheinungsbild der Bewerber besetzt werden. Das, so der Bremer Fachanwalt für Arbeitsrecht und Gewerblichen Rechtsschutz Klaus-Dieter Franzen, Landesregionalleiter „Bremen“ des VDAA Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e. V., hat das Arbeitsgericht Darmstadt entschieden (Az.: 6 Ca … Weiterlesen


Ausdruck digitaler Kontoauszüge reicht dem Finanzamt nicht

Im Online-Banking-Verfahren erhalten Kunden von ihrer Bank häufig nur noch Kontoauszüge in elektronischer Form. Das Bayerische Landesamt für Steuern weist darauf hin, dass der bloße Ausdruck dieser Dokumente bei Kunden mit Gewinneinkünften nicht den steuerlichen Anforderungen genügt. Vielmehr muss auch … Weiterlesen


Kündigung wegen gefälschter Akten rechtens

Wer Schriftsätze fälscht, um die eigene Nachlässigkeit der Arbeitspflicht zu verschleiern, dem kann auch ohne vorherige Abmahnung gekündigt werden. Das hat das Bundesarbeitsgericht in letzter Instanz entschieden und erklärte die ordentliche Kündigung einer Sekretärin für rechtens (Az. 2 AZR 638/13). … Weiterlesen


XING-Impressum: Tipps vom Anwalt

Das Urteil des Landesgerichtes Stuttgart in Bezug auf die Verlinkung des Impressums in XING-Profilen ruft bei vielen Nutzern zentrale Unsicherheiten hervor. Das Landgericht Stuttgart hielt die Impressumsrubrik in dem Karrierenetzwerk XING für unzureichend. Diese ist nach der Ansicht der Richter … Weiterlesen